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Rückblick auf den Web-Talk mit Alexander Klose zum LADG

06.10.2020

Online-Veranstaltungsreihe DMDZ Digital

Das im Juni 2020 in Kraft getretene Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) hat für viel Aufruhr und Diskussionen in Berlin und landesweit gesorgt. Welche Folgen hat das LADG für die Arbeit im öffentlichen Dienst und im Sozialbereich? Welche Rolle kommt Antidiskriminierungsverbänden zu? Was sind realistische Erwartungen?

Diesen Fragen widmete sich am 24. September 2020 unserer Webtalk Das Berliner Antidiskriminierungesetz (LADG): Wieso, weshalb, warum? im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "DMDZ digital". Unser Gast Alexander Klose (Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung) gab im Gespräch mit der Moderatorin Dr. Julika Rosenstock spannende Einblicke in den Entstehungsprozess, neue Aspekte und Maßnahmen des Gesetzes.
Zum Nachhören der Veranstaltung stellen wir den Input von Alexander Klose und Dr. Julika Rosenstock als Audio-Datei zur Verfügung.

Die Veranstaltung im O-Ton

Einleitung | Julika Rosenstock: Worum geht es in der heutigen Veranstaltung? In ihren einleitenden Worten beschreibt Julika Rosenstock das LADG als Grundlage zur Durchsetzung von Entschädigung und Schadensersatz im Fall von Diskriminierungen durch Personen, die Teil der öffentlichen Verwaltung sind.

 
 

Entstehungsgeschichte des LADG | Alexander Klose: Alexander Klose gibt einen Rückblick in die Entstehungsgeschichte des LADG. Im Zusammenhang damit steht auch die Einrichtung des bundesweiten ersten Ministeriums für Antidiskriminierung. Nach einer Überarbeitung durch die Senatsverwaltung wurde der Entwurf im Juni 2019 beschlossen und trat am 21. Juni 2020 in Kraft.


 
 

Soziale Herkunft: Was ist mit dem geschützten Merkmal der sozialer Herkunft gemeint? Wie äußert sich Diskriminierung aufgrund des sozialen Status in Berlin und wie wirkt es mit anderen Diskriminierungsmerkmalen zusammen?

 
 

 
 

Vermutungsregelung: In diesem Abschnitt werfen Julika Rosenstock und Alexander Klose einen Blick auf den öffentlich vielleicht am meisten besprochenen Abschnitt des neuen Gesetzes: die Vermutungsregelung.Welche Erkenntnis steht hinter dieser Regelung? Welche Beweisverteilung sieht das Gesetz vor?

 
 

Die reaktive und pro-aktive Seite des Gesetzes: Wie kann das Gesetz im Einzelfall durchgesetzt werden? Wie verhält es sich mit Ansprüchen auf Schadensersatz in Diskriminierungsfällen? Welche Rolle kommt Antidiskriminierungsverbänden zu? Wie kann pro-aktiv dafür gesorgt werden, dass es gar nicht erst zu Diskriminierungsfällen kommt?



 
 

Was kann eingeklagt werden? Welche Leistungsansprüche gibt es? Was sind realistische Erwartungen?



 
 

 
 

Wirkung des Gesetzes: Das LADG sieht vor, in öffentlichen Stellen Maßnahmen zu implementieren, die eine Kultur der Wertschätzung von Vielfalt fördern. Wie steht es um die Akzeptanz solcher Maßnahmen in der Berliner Verwaltung?



 
 
 

28. Oktober: Folgeveranstaltung zur Novellierung des Berliner Partizipations- und Integrationsgesetzes

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