Fachtag: Ankommen & Gestalten – Beteiligung von Neuzugewanderten
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Publikation: FAQs zu Flucht und Asyl in Berlin 2017
Publikation: FAQs zu Flucht und Asyl in Berlin 2017

Die neuen FAQs zu "Flucht und Asyl in Berlin" stehen nun zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter Aktuelles.

Publikation: Community Communication

Unsere aktuelle Broschüre im Arbeitsfeld Community Communication ist erschienen: Wie lässt sich Bürgerprotest zur diskursiven Mitgestaltung im Gemeinwesen weiterentwickeln? Hier geht es zum Download. 

 
 

Neue Publikation: Community Communication

16.02.2018

Neue Publikation: Community Communication

In der neuen Broschüre "Community Communication - Diskursive Beteiligung im Gemeinwesen" geht es um die Frage, wie sich Bürgerprotest unter professioneller Begleitung zum konstruktiven Diskurs und zur Mitgestaltung im Gemeinwesen entwickeln lässt.

Als Großstadtmetropole ist Berlin durch Heterogenität geprägt: Die Berliner Stadtgesellschaft zeichnet sich durch eine große Vielfalt verschiedener Traditionen, Milieus, Lebenswelten und Lebensstile aus.  Gleichwohl birgt die Diversität das Potenzial für Konflikte, die Berlin vor große Herausforderungen stellt, insbesondere im Kontext der Neuzuwanderung von Schutz- und Zufluchtsuchenden, des erstarkenden Rechtspopulismus und der zunehmend polarisiert geführten Debatten zu gesellschaftspolitischen Themen. Verhärtete Fronten zwischen Alteingesessenen und Neuzugewanderten, die gefühlte Ohnmacht der Bürger/innen gegenüber der Politik oder die von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit durchzogenen Diskurse sind oftmals die Folge. Wie aber lässt sich dem entgegenwirken?

Das Mobile Beratungsteam Berlin (MBT Berlin) der Stiftung SPI hat seit über zehn Jahren Handlungsstrategien im Sozialraum erprobt und modifiziert. Im Kern geht es dabei um die Frage, wie sich Bürgerprotest unter professioneller Begleitung zum konstruktiven Diskurs und zur Mitgestaltung im Gemeinwesen entwickeln lässt. Dieser strategische Ansatz zur Demokratieentwicklung gegen Rechtsextremismus, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und demokratiegefährdende Tendenzen ist dann besonders erfolgversprechend, wenn damit eine Einladung zu einem Dialog auf Augenhöhe einhergeht. Dialog in diesem Sinn bezeichnet einen Prozess, der auf einer Haltung basiert, die von gegenseitigem Respekt der Dialogpartner/innen geprägt ist und die berechtigten Interessen, Anliegen und Bedürfnissen des Anderen anerkennt und ernst nimmt.

Die Broschüre richtet sich an Akteure auf kommunaler Ebene, die einen Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern zu „heiklen“ Themen führen und die Anwohner/innen als Mitgestalter/innen im Gemeinwesen diskursiv beteiligen wollen. Gegenstand der praxisorientierten Broschüre ist der Ansatz eines gemeinwesenorientierten Dialogs und die daraus erfolgreich erprobten Formate. Dazu gehören beteiligungsorientierte Anwohnerversammlungen, Face-to-Face-Formate mit Info- und Dialoginseln, Multiplikatoren- und Vernetzungsrunden sowie Bürger- und Nachbarschaftsdialoge. In den Formaten und den jeweiligen Praxisbeispielen verdichten sich die Erfahrungen aus über zehn Jahren Beratung und Prozessbegleitung. Vor diesem Hintergrund will die Broschüre die Expertise und Erfahrung des MBTs Berlin an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren weitergeben, um damit dem Wunsch nach erfolgsversprechenden Möglichkeiten zum Umgang mit Gemeinwesenkonflikten nachzukommen.

Download der Broschüre.

Community Communication Broschüre

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